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Italiens schönste Versuchung

RELAX Magazin von Redaktion RELAX Magazin 20. Juli 2021

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Der hügelige Landstrich rund um Florenz hat die Renaissance hervorgebracht und den besten Rotwein Italiens. Die Toskana ist eine Verführung zu schönen Tagen und zu großartigen Urlaubsrefugien. Ein Besuch in drei toskanischen Traumhotels. Von Karl Riffert


Die Schätze der Toskana

Die Toskana hat eine magische Anziehungskraft: für Weinliebhaber, die es zur Heimat des Chianti Classico oder des berühmten Brunello di Montalcino zieht, für Gourmets, die die köstliche toskanische Cucina contadina (wörtlich: Bauernküche) genießen wollen, und natürlich für Kunstliebhaber, die von der Schönheit florentinischer Kunstschätze überwältigt werden. Und dann gibt es noch die vielen betuchten Deutschen, Amerikaner, Russen und Briten, die mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche in „Chiantishire“ gerne zum Notar pilgern, um sich ein Häuschen, einen Weingarten oder eine Burg zu kaufen. Das Ehepaar Sandy und David Burden aus Florida zum Beispiel entdeckte 2005 auf einem Hügel zwischen Weinreben und Olivenbäumen im Val d’Elsa, eine gute halbe Autostunde von Siena entfernt, das Castello di Casole: eine prächtige Burg auf einem Hügel, deren Grundsteine vor tausend Jahren gelegt wurden, dazu ein kleiner Weiler inmitten eines der größten privaten Grundstücke Italiens. Die 1.700 Hektar Land, also 1,7 Millionen Quadratmeter, gehörten früher dem Bruder des berühmten italienischen Filmemachers Luchino Visconti, ein Kultregisseur und Salonsozialist aus reichem adligen Haus. Die Burdens, im Hauptberuf Immobilienentwickler, erwarben das toskanische Juwel und restaurierten es sieben Jahre lang, ehe sie es an Hotelprofis verkauften.


Die Visconti-Bar mit Terrasse. Hier feierte Regisseur Luchino Visconti mit Stars wie Romy Schneider oder Burt Lancaster.

Castello di Casole: Filmstars und der schönste Mann der Welt

Und so bringt mich jetzt eine elegante Mercedes-Limousine mit Chauffeur vom Flughafen Florenz zum neuesten italienischen Ableger der Ultraluxus-Hotelkette Belmond. Die Fahrt dauert eine knappe Stunde und führt schließlich auf einer von herrlichen Zypressen gesäumten kleinen Straße den Hügel hinauf zum Castello. Dort wird der Gast mit einem Glas Prosecco erwartet und in eine der Suiten geführt, die im eleganten Landhausstil mit hochwertigen Matratzen, maßgefertigter Bettwäsche und freistehenden, eleganten Badewannen aufwarten. Belmond hat die Renovierung der Burdens noch einmal mit viel Geld verfeinert. Zum Beispiel erfreut jetzt ein riesiger beheizter Infinity-Pool mit teuren Mosaiksteinen von Edelausstatter Bisazza die Gäste. Aus dem alten Weinkeller machte man ein luxuriöses Spa, wo man so lange mit Trauben- und Olivenöl massiert wird, dass man freiwillig nicht mehr gehen will. Und wer es lieber modern hat und gerne auf 90 Quadratmetern mit eigener Terrasse wohnt, findet neun neue Oliveto-Suiten auf dem Schlosshügel, die vom Mailän- der Architekten Alessandro Mendini entworfen wurden.

Ich ziehe aber meine Turmsuite vor, von der man weit in die toskanische Landschaft blicken kann. Alle touristischen Höhepunkte der Toskana sind vom Castello aus mit dem Auto innerhalb von 30 bis 60 Minuten erreichbar: Florenz, Siena, Volterra, das berühmte Turmstädtchen St. Gimignano und auch ein kleines Dörfchen namens Montalcino, von dem es heißt, dort mache man den besten Rotwein Italiens: den Brunello di Montalcino. Der Brunello wird zu 100 Prozent aus den für die Toskana typischen Sangiovese-Trauben gemacht, allerdings nur solchen, die auf den Böden rund um Montalcino wachsen. Auch der berühmte toskanische Chianti Classico basiert zu 80 Prozent auf feinen Sangiovese-Reben.

In der Visconti Bar des Castello di Casole versuche ich schließlich ein verwegenes Experiment mit den beiden Diven des italienischen Rotweins. Was schmeckt besser: der toskanische Brunello oder die nicht minder berühmte Konkurrenz aus dem Piemont, der Barolo aus der Nebbiolo-Traube. So eine beinharte Recherche mit Top-Jahrgängen verführt zum Träumen an diesem besonderen Ort. Hier saßen einst Filmstars wie Romy Schneider, Sophia Loren oder Burt Lancaster. Und Regisseur Luchino Visconti feierte auf dem Schloss märchenhafte Feste, übrigens auch mit seinem letzten Lebensgefährten, dem Salzburger Helmut Berger, der in den 60er-Jahren als schönster Mann der Welt galt. Was den Wein betrifft, konnte ich mich übrigens nicht entscheiden. Barolo oder Brunello, das erfordert mehr Recherche, die ich auf meine nächste Station verschiebe: Florenz, die Wiege der Renaissance.


Castello di Casole im Herzen der Toskana. Der einstige Herrschaftssitz der Viscontis ist jetzt ein wunderbares Fünfsternehotel der Luxuskette Belmond.

Florenz: Wie skrupellose Banker und die Pest der Schönheit und Lebenslust zum Sieg verhalfen

Das Erste, was man sich in dieser herrlichen Stadt anschauen sollte, ist ein Mann, der nackt fünf Tonnen wiegt. Das Zweite ist ein ehemaliges Kloster auf den Hügeln von Fiesole, wo einem die Stadt zu Füßen liegt, aber dazu kommen wir gleich. Die meisten Touristen begegnen der weltberühmten David-Figur auf der Piazza della Signoria vor dem Palazzo Vecchio. Eigentlich ein Irrtum, denn es gibt nicht nur „fake news“, sondern auch „fake statues“. Der echte David steht zum Schutz vor der Witterung und den noch gefährlicheren Touristen in der Galleria dell’Accademia. Der echte David ist tatsächlich ein Wunder. Man stelle sich vor: ein tonnenschwerer, quadratischer Block aus hartem Carrara-Marmor, 5,5 Meter hoch, und die Aufgabe, daraus einen riesigen, nackten Mann zu schlagen von gottgleicher Schönheit. Ein falscher Hammerschlag und alles könnte vergeblich gewesen sein. Michelangelo Buonarroti übernahm 1501 diese Aufgabe, hämmerte drei Jahre lang wie ein Besessener vor sich hin, und am Ende entstand das Ideal des modernen Menschen: schön, selbstbewusst, sinnenfreudig, ein Wesen, das nicht so sehr auf das Jenseits hofft, sondern das Leben vor dem Tod genießen will. Der Geist der Renaissance eben. „Ich sah den Engel im Marmor und habe gemeißelt, bis ich ihn befreit hatte“, notierte Michelangelo in seinem Tagebuch.

Doch am Anfang dieses Aufbruchs stand ein anderer. Es war ein skrupelloser, aber kunstfreudiger Banker, der im 15. Jahrhundert als einer der reichsten Männer der Welt galt: Cosimo Medici. Man schätzt, dass er auf heutige Verhältnisse umgerechnet rund eine Viertelmilliarde Euro für Kunst und Architektur ausgegeben hat. Cosimo war die finanzielle Trägerrakete der Renaissance. Der Medici-Clan, familiär weit verstreut in Europa, hatte den Travellerscheck erfunden, verlieh Geld an Kaiser, Könige und Päpste, war steinreich geworden und kontrollierte auch das politische Geschehen in Florenz. Aber es war nicht nur Geld, das die Kunst, die Architektur, die Wissenschaften beflügelte, sondern auch der Zeitgeist. Die Pest, die in Florenz schrecklich gewütet und 80 Prozent der Einwohner dahingerafft hatte, führte zur Konzentration von Vermögen auf die Überlebenden. Und weil die Pest über lange Zeit eine ständige Bedrohung bleiben sollte, wollte man das kurze Leben genießen. Die Reichen investierten in Schönheit und Genuss, in Paläste und Kunst, aber auch als Rückversicherung für ihr Seelenheil in Gottgefälliges. Das Motto: Think big! So entstand in Florenz die Kathedrale Santa Maria del Fiore, zur Zeit Cosimos im 15. Jahrhundert die größte Kirche der Welt, deren Kirchenschiff bis zu 30.000 Menschen fassen kann.

Auch die reiche Florentiner Familie Davanzati investierte nicht nur in Lebensfreude, sondern auch in gute Karten für das Jüngste Gericht. 1411 schenkte man dem Franziskanerorden ein Stück Land an den Hängen der Fiesole-Hügel vor Florenz und die Mittel für einen Klosterbau. 200 Jahre später waren die Davanzatis immer noch steinreich und ließen das
Kloster prächtig renovieren mit einer Fassade, die auf Zeichnungen von Michelangelo basiert, und zahlreichen Kunstwerken wie etwa einem großen Wandfresko des Letzten Abendmahls von Ferrucci, das seit 1642 im ehemaligen Refektorium des Klosters zu sehen ist. Dieses Kloster ist heute eine Luxusherberge mit Aussicht und wartet jetzt auf mich.


Die Piazza della Signoria in Florenz. Sie ist das Herz der Stadt mit dem berühmten Palazzo Vecchio und einer Kopie der beeindruckenden David-Statue von Michelangelo. Im Sommer herrscht hier pulsierendes Touristenleben. Italien zum Verlieben.

Belmond Villa San Michele: ein Kloster für James Bond

Schon die Auffahrt zur Villa San Michele fühlt sich ein wenig an wie ein Abenteuer in einem James-Bond-Film. Das Fünfsternehotel, das vom Luxusspezialisten Belmond geführt wird, der mittlerweile zum Imperium von LVMH (Louis Vuitton Moët Hennessy) gehört, ist ein wunderbares Refugium, ein Mix aus modernem Luxus und einer Zeitreise in die Renaissance. Wer hier an einem warmen Sommerabend in den Arkaden des Restaurants La Loggia sitzt und auf das nächtlich glitzernde Florenz schaut, kann sich tatsächlich wie James Bond fühlen. Die Küche ist große italienische Oper: tyrrhenischer Hummer mit Wildfenchel und dünn geschnittenem Chianina-Rindfleisch zum Beispiel. Chianina-Rinder sind übrigens die älteste Rinderrasse Italiens und wurden schon vor 2.300 Jahren von den Etruskern gezüchtet, die einst in Fiesole das Urflorenz gegründet hatten.

Jetzt kommen mein Glas Barolo und das Glas Brunello für den ultimativen Weintest. Die Historie von Florenz kennt man übrigens deshalb so genau, weil Niccolò Machiavelli sie 1520 im Auftrag der Medici aufgeschrieben hat. Aus der Geschichte der Antike und jener von Florenz zog der schlaue Machiavelli den Schluss, dass sich Geschichte wiederhole und die Menschen einem kalkulierbaren Mechanismus folgten. Ob er recht hat? Ich bin mir da nicht so sicher, wie ich auch bei der Barolo-Brunello-Frage noch immer unschlüssig bin. Bei wirklich guten Hotels geht es nicht ums Bett und die Verpflegung, sondern um eine perfekte, detailreiche Theaterinszenierung. „In einem guten Hotel“, schrieb Bert Brecht völlig zu Recht, „kann man leben wie in einem Roman.“ Es sind Details, die zählen, ein natürliches Lächeln, eine gefühlte Großzügigkeit, Personal, das nicht jedes Jahr wechselt, die Qualität der Küche, der Geruch im Hotelzimmer oder im Lift. Und ein guter Concierge, der Außergewöhnliches organisieren kann, und wir meinen hier nicht langbeinige Damen auf Highheels. Für die Gäste der Villa San Michele werden zum Beispiel exklusive Führungen in den größten Privatgarten Europas innerhalb einer Innenstadt organisiert. Er liegt, sieben Hektar groß, mitten in Florenz am südlichen Ufer des Arno in der Nähe der Porta Romana. Eine versteckte und von den Massen verschonte Schönheit hinter hohen Mauern.


Die Villa San Michele in Fiesole hoch über Florenz, der Geburtsstätte der Renaissance. Das ehemalige Franziskanerkloster ist heute eines der schönsten Hotels Italiens. Von den Tischen des Gourmetrestaurants La Loggia aus kann man abends auf die Lichter der Stadt blicken und dabei köstlichen tyrrhenischen Hummer genießen. Und wenn man mit dem gratis Shuttlebus von den Wundern der Stadt zurückkehrt, werden Pool und Garten zu einer herrlichen Oase der Ruhe. Selbstverständlich mit aufmerksamer Bedienung. Mit 45 Zimmern und 25 Suiten hält sich auch die Zahl der Gäste in Grenzen.

Giardino Torrigiani: der geheime und größte private Stadtgarten Europas

Tatsächlich empfängt mich am nächsten Morgen ein echter florentinischer Adeliger: Marchese Vieri Torrigiani Malaspina ist ein Mann, den man gleich mögen muss. Rote Hose, gelbes Hemd, blaues Sakko, weißer Bart und eine Riesenportion Enthusiasmus für sein Pflanzenreich, das im 16. Jahrhundert als botanischer Garten entstand und im 19. Jahrhundert kräftig erweitert wurde. „Damals hat man das natürlich nach der englischen Mode gemacht, also romantisch und mit vielen Follies, vielen Narreteien, wie zum Beispiel einem sinnlosen Turm“, erzählt der Marchese. Einer seiner Lieblinge ist ein 400 Jahre alter Ginkgobaum. Ginkgos können tausend Jahre alt werden und sind so zäh, dass ein Exemplar sogar den Atombombenabwurf über Hiroshima überlebte. Für Goethe war das Ginkgoblatt, das im Frühling noch eine Kerbe hat und im Herbst zusammengewachsen ist, das Symbol für Liebende. „Mein Vorfahr wollte einen unendlichen Garten“, erzählt Marchese Torrigiani, „und deshalb hat der Architekt Luigi de Cambray Digny damals künstliche Hügel angelegt, um die dahinterliegenden Mauern und Häuser zu verstecken.“ Eine solche Schönheit zu erhalten ist übrigens nicht einfach. Der herrliche Park gehört heute dem Marchese, seiner Schwester und seinem Cousin, mit Partnern und Kindern insgesamt 32 Familienmitglieder. Nicht nur die Kosten für die ständige Pflege eines solchen Besitzes, sondern auch hohe Erbschafts- und Vermögenssteuern sind eine ständige Herausforderung. Deshalb werden die Villa und der Park auch für Fotoshootings, Feste und eben private Führungen geöffnet. Glück gehabt also.


Marchese Vieri Torrigiani vor der magischen Pforte, die in ein von außen unsichtbares Paradies mitten in Florenz führt. Die Familie der Torrigianis besitzt den größten Privatgarten innerhalb von Stadtgrenzen in Europa.

Besuch bei Stefano Ricci: eine Krawatte für 60.000 Euro

Florenz wird nicht nur wegen seiner zahllosen Kunstschätze, Kirchen, Paläste und Museen wie der Uffizien besucht, sondern natürlich auch wegen der vielen Edelboutiquen, die man hier findet. Und manch ein edles Stück wird auch hier produziert.
Nur einen Steinwurf entfernt von meinem schönen Fünfsternekloster, der Villa San Michele, in Fiesole hat zum Beispiel ein gewisser Stefano Ricci seine Luxuszelte aufgeschlagen. Und von Zeit zu Zeit dürfen Gäste der Villa Michele sie auch besuchen, sehr limitiert freilich. Ricci, der mit seiner Frau Claudia 1972 in der Via dei Niccoli in der Innenstadt von Florenz klein begonnen hatte, wurde von der New York Times als „ein Schneider für die obersten 0,001 Prozent der Weltbevölkerung“ bezeichnet. Heute wird das Unternehmen, das von Miami bis New Delhi 60 eigene Boutiquen besitzt, von den Söhnen der Gründer geführt. Filippo Ricci fungiert als Kreativdirektor, und Niccolò Ricci führt den Laden. Tatsächlich zeigt mir der Firmenchef bald eine schöne Krawatte, die ich dann aber doch nicht kaufe. Sie ist mit 100 Diamanten bestückt und kostet 60.000 Euro.

Mich begeistert mehr das Büro von Signore Ricci, das voller ausgestopfter Großtiere ist, die er selbst geschossen hat. Die darf man aber nicht fotografieren, und ich habe sie auch nicht erwähnt, denn so was kann heute dem Geschäft schaden. Praktischerweise hat Herr Ricci gleich neben seinem Büro eine kleine Sammlung seiner Lieblingsautos, während einen Stock tiefer kunstfertige Schneiderinnen und Handwerker emsig Luxusware für Milliardäre produzieren. Statt der Krawatte hätte ich lieber ein Auto von Herrn Ricci mitgenommen, zum Beispiel einen Aston Martin DB4, den vorher Julia Roberts fuhr, oder einen herrlichen Jaguar E-Type.


Stefano Ricci, der Schneider für die obersten 0,001 Prozent der Weltbevölkerung, mit einem seiner Oldtimer gleich neben seinem Büro. Gäste der Villa San Michele dürfen das Luxusgüter-Imperium zuweilen besuchen.

Terme di Saturnia: Mach es wie die Etrusker!

Auch ein Besuch in der Villa Michele hat einmal ein Ende, und ich mache mich auf den Weg, um etwas zu tun, das schon die Urväter der Toskana, die Etrusker, vor über zwei Jahrtausenden machten. Sie hockten gerne entspannt im warmen Wasser der Toskana, obwohl es etwas nach Hölle riecht, nach Schwefel also. Ich bin in den Terme di Saturnia gelandet. Sie sind seit 3.000 Jahren die berühmteste Thermalquelle Italiens, auch wenn es damals Italien noch gar nicht gab. Das Wasser sickert an den Hängen des Monte Amiata tief in die Erde, sucht sich einen Weg durch Mikrospalten im Gestein und kommt 40 Jahre später wieder hoch, mit einer Fließgeschwindigkeit von 500 Litern pro Sekunde und 37,5 Grad warm. Wie gut, dass gerade an dieser Stelle, zwei Kilometer vom mittelalterlichen Dorf Saturnia entfernt, ein Fünfsterne-Luxushotel steht. Das Thermenresort liegt im südlichen Teil der Toskana, der Maremma also, und hat ein besonderes Flair. Vielleicht weil es aus malerischen Travertin-Steinen gebaut ist. Es gibt einen 18-Loch-Golfplatz und feinen Luxus in den Zimmern, schließlich gehört das Haus zu den Leading Hotels of the World. Gourmets werden im Michelin-Hauben-gekrönten All’Acquacotta-Restaurant verwöhnt, zum Beispiel mit Risotto mit Zitrone, Kapern und einem Flusskrebs-Carpaccio. Das Öl dafür kommt aus der preisgekrönten nahen Olivenölproduktion La Maliosa von Antonella Manuli, einer Italienerin, die in Kalifornien Business studiert hat.

Ich mache es jetzt aber genauso wie die Etrusker tausend Jahre vor mir: Ich plätschere im warmen Thermalwasser der Terme di Saturnia, schaue auf die malerischen Hügel der Toskana und bin ganz zufrieden, denn die Toskana ist einfach wunderschön, und außerdem habe ich mein Barolo-Brunello-Rätsel gerade gelöst. Welcher Wein nun besser schmeckt? Sage ich nicht, das müssen Sie selbst herausfinden, und zwar am besten in der Toskana.


In der südlichen Toskana, der Maremma, liegen vor den Toren eines mittelalterlichen Dorfes die berühmten Terme di Saturnia. Sie gehören zu Recht zur Gruppe der Leading Hotels of the World. Das angenehm warme Thermalwasser erfreut Badegenießer schon seit über 2.000 Jahren.

Infos und Preise:

Castello di Casole: Richtpreis DZ inkl. Frühstück ab rund 700 Euro, www.belmond.com

Belmond Villa San Michele: DZ inkl. Frühstück und gratis Shuttle in die Innenstadt ab rund 650 Euro, www.belmond.com

Terme di Saturnia: DZ inkl. Frühstück ab rund 400 Euro, www.termedisaturnia.it/de

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